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Umspannwerk für die 380 kV-Leitung

Hinweis: Der Bericht wird nach jeweiligen Informationen der TenneT fortgeführt, sodass das Neueste jeweils am Ende steht!


 

Umspannwerk
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   Baufortschritt am Umspannwerk Klixbüll

 

Seit dem offiziellen Spatenstich im Mai hat sich auf dem Gelände des zukünftigen TenneT-Umspannwerks schon einiges getan: Zunächst wurden die Baustelle eingerichtet, befestigte Bau- und Lagerflächen errichtet und ein Baustromanschluss gelegt. Um Platz für das Umspannwerk zu schaffen wurden auch der Polizeifunkmast abgebaut und das 20-kV-Kabel im Bereich der Baufläche umverlegt.

Aktuell wird ein geeigneter Untergrund für das Umspannwerk geschaffen. Dazu wird Oberboden abgetragen, der zur Lagerung in sogenannten Oberbodenmieten angehäuft wird. Das Gelände wird anschließend mit Sand aufgefüllt. In dieser Phase werden auch Tiefendrainagen für die Entwässerung der Baustelle und Unterbauten für die Baustraßen angelegt.

Abtransport und Entsorgung des Oberbodens haben ebenfalls bereits begonnen.

Nächste Schritte sollen in Kürze folgen: TenneT plant, die Zuwegungen an der Bundesstraße 5 und dem Hörnkweg zu asphaltieren.

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Wie der Küstenschutz vom Bau des TenneT-Umspannwerks

in Klixbüll profitiert

Die aufgeräumte Baustelle lässt es kaum vermuten, aber rund vier Monate nach Baubeginn kommen die Arbeiten am neuen TenneT-Umspannwerk gut voran.

TenneT bereitet das Gelände zur Zeit für weitere Bauphasen des Umspannwerks vor. Dazu wird Oberboden abgetragen und abtransportiert. Anschließend wird die Fläche mit Sand aufgefüllt. Der Oberboden wird übrigens zum Teil für den Deichbau an der deutsch-dänischen Grenze teilweise wiederverwendet. Projektleiter Danny Stieper: „Wir haben schon beim Umspannwerk Husum erfolgreich mit dem Küstenschutz zusammen gearbeitet. Wir freuen uns sehr, dass wir hier eine gute und wichtige Unterstützung für die Sicherheit Nordfrieslands und die hier lebenden Menschen leisten können.“

Durch die Umverlegung eines 20-kV-Kabels im Bereich der Baufläche und den Abbau des Polizeifunkmasts wurde inzwischen Platz für das neue Umspannwerk geschaffen. Auf dem Gelände werden jetzt bereits Gerätefundamente, Fundamente für das Leitungsportal Richtung Dänemark, das erste Trafofundament sowie die Kellerplatte für das Betriebsgebäude errichtet. Zudem werden Unterbauten für die Baustraßen angelegt. Außerdem wurde die Zuwegung an der B5 und am Hörnkweg asphaltiert. Der Betrieb einer Tiefendrainage sorgt für die Entwässerung der Fläche während der Bauphase.

Des Weiteren werden aktuell Erdseile verlegt, Kabelwege angelegt und eine dauerhafte Anlagenentwässerung eingebaut. Im Umkreis des Umspannwerks werden außerdem die ersten Baustraßen für den Bau des vierten Abschnitts der 380-kV-Westküstenleitung von Husum/Nord bis Klixbüll  angelegt.

In den kommenden Wochen plant TenneT den Bau des zweiten Trafofundaments sowie der Außen- und Innenwände des Betriebsgebäudes. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant

Richtfest ist ausgefallen

Vorsichtsmaßnahme wegen Corona: Rekord-Richtfest im Umspannwerk Klixbüll abgesagt

 

Das ist Bestmarke: nicht einmal sechs Monate nach dem Spatenstich im Mai ist das Betriebsgebäude des neuen Westküstenleitungs-Umspannwerks Klixbüll/Süd (bei Niebüll) schon eingedeckt. Eine Rekord-Leistung, doch das symbolische Richtfest fiel ins Wasser.

 

Zelte, Grillwagen und Getränke waren schon bestellt. Doch dann stiegen die Corona-Infektionszahlen bundesweit und TenneT entschied vorsorglich, die Zusammenkunft der außerordentlichen Teamleistung trotz genehmigten Hygienekonzepts abzusagen. TenneT-Projektleiter Danny Stieper hat dafür Verständnis: „Es ist natürlich bedauerlich, dass unsere Bauteams für ihre phantastische Arbeit jetzt nicht mit einem Richtfest belohnt werden können. Aber bei TenneT steht die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter immer an oberster Stelle. Gleichzeitig haben wir auch eine Verantwortung, jedes Risiko zu vermeiden, dass einer Ausbreitung der Pandemie Vorschub leisten könnte.“

 

Das Sicherheitsbewusstsein gilt auch für den täglichen Betrieb auf der Baustelle. So hat eine interne Gefährdungsprüfung nach einer Experten-Begehung dem Team und der Baustelle ein einwandfreies Safety-Zeugnis  bescheinigt. Projektleiter Danny Stieper weiß, worauf es ankommt. Er hat in Schleswig-Holstein schon drei neue Umspannwerke errichtet: Jardelund (2015), Schuby (2020) und Husum (kurz vor Fertigstellung).

 

Der aktuelle Baustand in Klixbüll (21.12.2020):

Bereits abgeschlossen ist beispielsweise der Oberbodenabtrag, der in Teilen für den Küstenschutz – zur Deichverstärkung im deutsch-dänischen Grenzgebiet - sowie für umliegende Bodenverbesserungsmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen verwendet wird. Die ersten Fertigteil-Gerätefundamente für die 380-kV-Anlage sind auch schon verbaut.

 

Aktuell wird das auf Höhe des Meeresspiegels liegende Umspannwerksgelände mit Sand aufgefüllt. Gleichzeitig wird eine dauerhafte Anlagenentwässerung - wegen des hohen Grundwasserstands - verbaut. Auch die Leitungsportale für den Ein- und Ausgang der 380-kV-Westküstenleitung werden in Kürze errichtet. Ebenfalls läuft die Erstellung der Fundamente für die Herzstücke des Umspannwerks, für insgesamt  drei Transformatoren und eine Kompensationsspule. Die drei jeweils 374-Tonnen schweren Trafos sollen ab Juni 2021 kommen. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.

Trotz Corona: Reger Betrieb und Fortschritte beim Bau des Umspannwerks Klixbüll

In den vergangenen Monaten haben die am Bau beteiligten Firmen wieder viele Arbeitsschritte des Projekts umsetzten können. So wurde unter anderem ein erstes Trafofundament gegossen, eine Strom- und Trinkwasserleitung zur Baufläche sowie ein 380kV-Erdseil verlegt. Außerdem wurde die Zuwegung an der B5 asphaltiert und ebenfalls wurden befestigte Bau- und Lagerflächen errichtet.

Sichtbar sind außerdem bereits das neu errichtete Betriebsgebäude sowie die Leitungsportale gen Dänemark und Husum sowie der Stahlbau der ersten vier 380kV-Schaltfelder. Darüber hinaus wurden viele Kabelwege - also Kabelkanäle, Ziehschächte und Straßenquerungen - verlegt.

Für den eigentlichen Betrieb wurden außerdem Steuerzellen für die 380-kV, 30-kV und 110-kV-Station geliefert sowie Fertigteil-Gerätefundamente verbaut. Der Einbau der dauerhaften Anlagenentwässerung ist bereits abgeschlossen.

Neben vielem Neuen ist auch etwas gegangen: ein alter Polizeifunkmast wurde abgerissen und entsorgt. Nicht mehr benötigter (Ober-) Boden wurde für den Deichbau an der Landesgrenze zu Dänemark sowie an einen örtlichen Landwirt zur Bodenverbesserung abtransportiert.

Aktuelle und kommende Bauabschnitte

In der aktuellen Umsetzung befinden sich außerdem der Betrieb der Tiefendrainage für die bauzeitliche Entwässerung, das Verlegen weiterer 110-kV-Erdseile sowie der Bau des zweiten und dritten Trafofundaments. Weitere Schritte werden der 380kV-Stahlbau und weitere Gerätemontagen sein.

Nach dieser ganzen Reihe erfolgreich abgeschlossener und weiteren anstehender Bauschritte ist nun jedoch auch auf der Baustelle die Zeit der Weihnacht und des wohlverdienten Winterschlafs gekommen: bis 4. Januar ruhen die Arbeiten dort.

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